Berichte von Veranstaltungen, Hochzeiten

Hochzeit im Haus Telsemeyer (Mettingen)

Hochzeit von Barbara und Manuel

Mitte des Jahres 2015 bekam ich von Barbara einen Anruf, sie plante gerade ihre Traumhochzeit mit Manuel. Da ich schon drei Hochzeiten aus Barbaras Freundes- und Familienkreis bespielt hatte, entschlossen sich die beiden für mich. Als ich davon erfahren hatte, freute ich mich natürlich wahnsinnig, dass meine Arbeit nun die vierte, und dennoch bereits bekannte Hochzeitsgesellschaft durch den Abend begleiten sollte.

Wunderschönes Gasthaus

Haus Telsemeyer

Im Herzen von Mettingen, einer kleinen Gemeinde im Kreis Steinfurt liegt das wunderschöne Hotel mitsamt einem super Restaurant, und Veranstaltungsraum.</p> <p>Das 2008 renovierte Fachwerkgebäude bietet Brautpaaren die perfekte Umgebung für ihren besonderen Tag.

Nicht aus dieser Region

Nachdem ich nun also als DJ auserkoren war, stellten sich Barbara und Manuel die Frage ob ich denn überhaupt diesen Weg auf mich nehme, immerhin sind es von Siegburg aus knapp 220km. Aber schnellt konnte ich sie beruhigen. Da ich meinen Kunden natürlich die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines professionellen Dienstleisters biete, sicherte ich den Termin zu und suchte mir eine Vertretung vor Ort, für den, bis jetzt noch nie eingetretenen Fall, dass ich selber nicht dabei sein kann.

Hierzu nutzte ich ein, in letzter Zeit stark gewachsenes DJ-Netzwerk.

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Das Vortreffen

Vor einer anderen Hochzeit Mitte September fuhr ich bei dem Brautpaar vorbei um alles weitere zu klären. Direkt stimmte die Chemie. Wie ich es immer tue, gingen wir den Ablauf des Tages durch. Dabei konnte ich noch einige Tipps geben. Am wichtigsten ist es jedoch, den Tag einfach auf sich zu kommen zu lassen. Frust wegen zeitlichen Unstimmigkeiten an dem Tag seiner Hochzeitsfeier möchte niemand haben!

Wir besprochen die Musikwünsche und Manuel übergab mir eine Liste mit Liedern die sie gerne hören würden.

Da ich diese Gesellschaft bereits kannte, stimmte sie zu 95% mit meinen Vorstellungen der musikalischen Gestaltung des Abends überein.

Der große Tag

Da um 15:45 die Gäste in der Location eintreffen sollten, bereitete ich mich gegen 9:00 für die Abfahrt vor. Da ich mir aus terminlichen Gründen vor Ort keine Übernachtungsmöglichkeit buchen konnte, entschloss ich mich, die Distanz von einem professionellen Service überbrücken zu lassen. Mein Fahrer stand wie geplant um 10:00 vor der Tür. Nach dem Einladen meines Materials fuhren wir die lange Strecke und machten einige Pausen, so dass wir gegen 13:30, wie besprochen in der Location waren.

Da ich auf Grund der großen Entfernung keine Besichtigung der Location machen konnte, plane ich immer sehr großzügig um mit jeder „Überraschung“ zurecht kommen zu können.

Es stellte sich schnell heraus, dass es keine Überraschungen gibt. Um 14:30 war ich also fertig mit dem Aufbau meiner Technik. Mein Fahrer verabschiedete sich und machte seine wohlverdiente Ruhepause.

Für mich ging nun die Erkundung der Location erst richtig los, ich machte mich mit der örtlichen Technik vertraut, so dass ich spätestens zum Eröffnungstanz dann die Beleuchtung entsprechend meiner Vorstellungen anpassen kann. Leider stellte sich heraus, dass die vor Ort verbauten LED-Leuchtmittel nicht so hochwertig waren. Sie flackerten, auch ausgeschaltet. Also passte ich mein Beleuchtungskonzept entsprechend an.

 

Begleitet vom Fotografen trafen nun die ersten Gäste gegen 16:00 ein. Die ersten bewegten schon ihre Füße zu meiner Hintergrundmusik. Nachdem die Torte angeschnitten, und der Kuchen gegessen war, griffen die ersten Redner zu meinem Funkmikrofon.

Gegen 22:00 wurde die Tanzfläche dann von Barbara und Marcel eröffnet. Sie hatten sich

Moon River von Andy Williams

ausgesucht. Im Anschluss wünschten sie sich einen klassischen Walzer. Nachdem diese Standardtänze bereits zu einer vollen Tanzfläche geführt hatten, lockerte ich die Stimmung etwas mit dem Klassiker von

Love is in the air von John Paul Young

Nun waren fast alle der 120 Gäste auf der Tanzfläche und wir starteten in einen langen, schönen Partyabend.

 

Gegen 3:00 informierte ich meinen Fahrer, dass er sich nun langsam auf den Weg zum Haus Telsemeyer machen könne, da ich mit dem Abbau beginnen würde.

21 Stunden

Als ich dann um 5:00 wieder Zuhause war, blickte ich auf die Uhr und stelle fest, dass ich nun genau 20 Stunden damit verbracht habe, einem Brautpaar und ihrer Gesellschaft einen schönen Abend zu bereiten.

Aber genau das ist es, was mir den Job immer wieder schmackhaft macht. In diesen 20 Stunden wird man zentraler Teil ein bis dato völlig unbekannten Gesellschaft.

Vielen netten Leuten begegnet dies- und jenseits der Theken.

 

Zu den 20 Stunden kam dann noch eine Stunde ausladen und Papierkram.

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